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3.3.7. Das Sakramenthaus
An der Nordwand steht das gotische Sakramentshaus. Es stammt neben dem Holter Kreuz, dem Taufstein und dem gotischen Chorgestühl an der
gegenüberliegenden Seite, dort wo die Meßdiener sitzen, aus der mittelalterlichen Kirche. Entsprechend seiner Bedeutung ist es abschließbar, reich verziert und ist um das Jahr 1500 hergestellt worden. Es ist
eine reiche spätgotische Maßwerkarchitektur. Über dem Allerheiligsten siehst Du das Passionsmotiv des Schmerzensmannes, darüber die Kreuzigung. Der geschliffene Abschluß oben könnte mit dem Triumphmotiv des
Auferstandenen bekrönt gewesen sein. Vor dem Tabernakel machen wir eine Kniebeuge. Hier werden die Hostien aufbewahrt, die bei der Feier der Heiligen Messe übrig bleiben. Ein Hinweis für die
sakramentale Gegenwart Christi im Tabernakel ist das ewige Licht, das vor dem Sakramentshaus hängt. Licht und Feuer sind weit verbreitete Symbole für Gottes Nähe.
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