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3.3.6. Der Zelebrationsaltar
Mitten im Chorraum steht der Zelebrationsaltar
Der Altar bildet den Mittelpunkt des Chorraumes und das Zentrum der versammelten Gemeinde. Er ist der Tisch, auf dem in der Messe Brot und
Wein gewandelt werden. Dieser Altar hat die Form
eines Würfels und ist aus Sandstein gefaßt, dem gleichen Material wie der Fußboden, das gotische Sakramentshaus an der Nordwand und der Taufstein. Diese Würfelform kommt so in der Gotik und dem Barock
dieser Kirche nicht vor. Sie soll jedoch in ihrer Klarheit eine starke symbolische Aussage haben. Unter dem Altar befinden sich im Fußboden die Reliquien, die Überreste unbekannter Märtyrer.
Die leichten Riß- und Kratzspuren auf dem Altar können an Menschen erinnern, die auf dem Weg zu Gott sind. Die Spuren auf dem Ambo
(Lesepult) können an Bilder des Säens erinnern. Von hier aus wird das Wort Gottes verkündet und in die Herzen der Gläubigen eingesät.
Beide Objekte stammen von dem Künstler Leonhard Eder aus Rheinfelden und wurden im Jahre 2000 angefertigt.
Mit der Altarkonsekration, das ist die Altarweihe, in der der Altar an fünf Stellen gesalbt wird,
werden neue Reliquien dem Altar beigegeben werden. Unser Bischof hat sie im Januar 2001 vorgenommen.
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